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Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Lehrerinnen,

die aktuellen Ereignisse in Aleppo haben auch uns Schüler zutiefst erschüttert. Die Einwohner der nordsyrischen Stadt sind starken Bombardements und Kämpfen zwischen verschiedenen Konfliktparteien ausgesetzt. Eine der größten Städte Syriens, die 2005 noch über zwei Millionen Einwohner zählte (das sind mehr als doppelt so viele Menschen wie in Köln leben), ist seit 2012 stark umkämpft. Der Bürgerkrieg in Syrien hat besonders hier seine Spuren hinterlassen.

In den letzten Tagen wurden die Kämpfe um die Stadt wiederaufgenommen. Es ist bisher nur in einem sehr geringen Maße möglich gewesen, die Zivilisten zu evakuieren. Busse, die diesem Evakuierungszwecke dienten, wurden teilweise beschossen und die Zivilisten mussten zurückkehren. Aufgrund der stetigen Kämpfe und der zerstörten Infrastruktur mangelt es in der Stadt an essentiellen Mitteln: Die Menschen in Aleppo haben keinen Zugang zu Nahrung oder medizinischer Versorgung. Doch genau diese medizinische Versorgung brauchen die verletzten Zivilisten in Aleppo dringend.


Wir als Schule wollen helfen. Es handelt sich um eine humanitäre Krise und das SGE will Solidarität zeigen – gemeinsam für Aleppo. Am Dienstag, den 20. Dezember 2016, verkaufen wir Waffeln an unserer Schule. Parallel rufen wir alle, die helfen wollen, dazu auf, an unserer Spendenaktion teilzunehmen. Unabhängig vom Kauf einer Waffel können Schüler, Eltern und Lehrer uns ihre Spende zukommen lassen. Der Spendenstand wird neben dem Waffelverkauf in den beiden großen Pausen in der Pausenhalle des Siegtal-Gymnasiums aufgebaut. Die Einnahmen des Waffelverkaufs und Ihre Spenden gehen in Form einer zweckgebundenen Sammelspende an die internationale Organisation für medizinische Nothilfe Ärzte ohne Grenzen.

Die Organisation teilte auf ihrer Homepage am Freitag mit:

Teams von Ärzte ohne Grenzen haben mit der medizinischen Hilfe für Verwundete und Kranke aus der syrischen Stadt Aleppo begonnen. Mediziner, mit denen die Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation in Kontakt stehen, berichten, dass die aus Ost-Aleppo Evakuierten nach fünf Monaten Belagerung in einem schlechten Gesundheitszustand sind.

 

Wenn Sie bereits an einer Spende für die notleidenden Menschen in Aleppo interessiert waren, bieten wir Ihnen einen einfachen und sicheren Weg dafür. Sie können Ihren Kindern das Geld mitgeben oder sich persönlich bei uns Schülern informieren. Wir sind der Meinung, dass wir als Schule den Menschen in Aleppo gemeinsam helfen können. Insbesondere die vielen verletzten Kinder in Syrien liegen uns Schülern am Herzen. Jede Spende kann helfen.

Irmak-Didem Güven

Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe