HP 6c KH1Wie kann man in den Körper hineinschauen, ohne ihn zu öffnen? Die Antwort auf diese Frage hat die Klasse 6c nicht im Biologieraum gefunden, sondern direkt vor Ort: Am 14. Oktober 2026 besuchte sie mit ihrer Biologielehrerin Frau Gerber-Lentzen das St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf.

Der Vormittag begann in der Radiologie. Dort erklärten die Radiologin Dr. H. Theuerkauf und die MTRA Frau Böhmer, wie mit Röntgenstrahlen Knochen sichtbar gemacht werden. Röntgenstrahlung ist für Menschen nicht ungefährlich, deshalb kam ein Teddybär als „Patient“ zum Einsatz. An ihm konnten die Schülerinnen und Schüler die Aufnahmen selbst durchführen und lernten dabei, wie ein Röntgenbild entsteht. Am Computertomographen ging es dann um Schnittbilder: In einer Melone waren kleine Gegenstände versteckt, und die Kinder mussten sie Schicht für Schicht ausfindig machen. So wurde verständlich, wie Ärztinnen und Ärzte den Körper in feinen Scheiben betrachten.

Danach durfte die Klasse selbst den Schallkopf in die Hand nehmen. Dr. F. Kalbfuß erklärte, wie Ultraschallwellen im Körper zurückgeworfen werden und daraus ein Bild entsteht. Auf dem Monitor konnten die Kinder Organe im Bauchraum, Muskeln und Gelenke erkennen.

Zum Schluss ging es in die Notaufnahme. Dr. C. Woltz zeigte, mit welchen Untersuchungen dort überprüft wird, wie Herz und Kreislauf arbeiten.

Für die 6c war der Besuch eine tolle Gelegenheit, das Thema Knochenbau aus dem Unterricht an echten Geräten zu erleben. Die vielen Fragen auf dem Rückweg zeigten, wie viel Eindruck der Vormittag gemacht hat. Ein herzliches Dankeschön an das Team des St. Franziskus Krankenhauses, das sich so viel Zeit für unsere Klasse genommen hat. Wir freuen uns schon auf weitere Besuche!

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