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Als Teil der individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler liegt uns selbstverständlich auch die Förderung von Schüler/innen mit besonderen Begabungen und überdurchschnittlichen Leistungen sehr am Herzen.

Hierzu bieten wir diesen Schüler/innen sowohl innerschulische als auch außerschulische Möglichkeiten und Angebote zur besonderen Förderung an.

 

 Auch an unserer Schule ist der Schulsozialdienst tätig. Gemeindemitglieder, die Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld erhalten, sowie Arbeitslosengeldempfänger können Leistungen für Klassenfahrten und Ausflüge, Mittagessen, Schulbeförderung, Lernförderung, Schulbedarf und Unterstützung für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben erhalten.

 

 

Eines unserer vorrangigen Ziele ist es, unsere Schülerinnen und Schüler systematisch an die Arbeitsweisen des Gymnasiums heranzuführen. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler so begleiten, dass sie erfolgreich die Schullaufbahn am Gymnasium absolvieren können und zu selbstständig und verantwortungsbewusst denkenden und handelnden Erwachsenen heranreifen.

Eine wesentliche Bedingung für unsere Arbeit ist die Individualität und Verschiedenheit  der Schülerinnen und Schüler und ihrer Lernvoraussetzungen.  Hier setzt das Eitorfer Modell zum individualisierten Lernen (kurz: EMiL) an. Unser Konzept ermöglicht Lernphasen und Lernräume, die den unterschiedlichen Stärken und Kompetenzen sowie Schwächen und Nachholbedarf aller Kinder über Fächergrenzen hinaus gerecht werden.

Während der Erprobungsstufe haben die Schülerinnen und Schüler am Siegtal-Gymnasium Gelegenheit, zusätzlich zum bewährten Fachunterricht, in vier Unterrichtsstunden pro Woche Lerngegenstände nach ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen auszuwählen und selbstständig zu bearbeiten. Die Schülerinnen und Schüler können an die bekannten freien Lernformen aus der Grundschule anknüpfen und ihre Fähigkeiten im selbstständigen Arbeiten weiterentwickeln. Die zur Verfügung stehenden Arbeitsmaterialien bieten vielfältige Aufgabenstellungen zu verschiedenen Themen und Unterrichtsfächern in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Einzelne Kinder wünschen oder brauchen z.B. zusätzliche Übungszeiten zur schriftlichen Division, andere wollen ihre Rechtschreibung verbessern oder erschließen sich zusätzliche Lerninhalte z.B. durch die Beschäftigung mit den Zahlen und Rechenmethoden im alten Ägypten. Je nach Aufgabenstellung arbeiten die Schülerinnen und Schüler alleine oder in kleinen Gruppen. Sie werden in den freien Lernphasen von der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer und einer weiteren pädagogischen Fachkraft beraten und betreut. Die Arbeitsergebnisse kontrollieren die Schülerinnen und Schüler zuerst selbst, anschließend erhalten sie von den Lehrkräften eine Rückmeldung zu ihrer Arbeit. Bei Bedarf ermöglichen die EMiL-Lernphasen einzelnen Kindern die Bearbeitung individuell zusammengestellter Förderpläne, um Defizite in bestimmten Fächern zu beheben.

Tutorien ergänzen über die Förderkurse in der Erprobungsstufe hinaus den Unterricht für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe. In dieser Lernbegleitung reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre bisherigen Lerngewohnheiten und entwickeln anhand gemeinsam mit den TutorInnen erstellter Pläne geeignete Strategien, die helfen sollen,  den eigenen Lern- und Arbeitsprozess dauerhaft positiv zu gestalten.